Mitmachen – Recklinghausen-Blogger gesucht!

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2 Gedanken zu „Mitmachen – Recklinghausen-Blogger gesucht!

  1. Poan

    Recklinghausen (ots) – Zum wiederholten Male in den vergangenen 13 Monaten rückte die Feuerwehr Recklinghausen am Freitag zum Gelände der ehemaligen Trabrennbahn an der Blitzkuhlenstraße in Recklinghausen-Hillerheide aus.

    Um 10.54 Uhr lief der Alarm auf der Kreisleitstelle auf, welche umgehend die hauptamtliche Wachabteilung der Feuer- und Rettungswache sowie den Löschzug Ost alarmierte. An der Einsatzstelle brannte es im Keller eines dreigeschossigen Gebäudes neben der Haupttribüne, in dem ehemals die Wettbüros untergebracht waren, in voller Ausdehnung. Der Einsatzleiter ließ umgehend „Vollalarm“ für die Feuerwehr Recklinghausen auslösen, so dass alle Löschzüge der Recklinghäuser Wehr alarmiert wurden.

    Der Brand wurde, aufgrund der Thermik und schwierigen Zuwegung, zuerst von außen abgelöscht, bevor ein Innenangriff möglich war. Zeitgleich waren bis zu drei C-Rohre von außen eingesetzt. Nachdem der Brand weitestgehend unter Kontrolle war, konnten die Einsatzkräfte auch mit einem Innenangriff beginnen und mit Atemschutztrupps in das Gebäudeinnere vorgehen, um weitere Brandherde und Brandnester abzulöschen. Aufgrund der Thermik im Keller waren diverse Kabel bereits geschmolzen und hangen von der Decke. Um Gefahren für die Einsatzkräfte auszuschließen, ließ der Einsatzleiter durch das Energieversrogungsunternehmen klären, ob das Gebäude stromlos war. Um 12.35 Uhr konnten die Einsatzkräfte „Brand unter Kontrolle“ vermelden.

    Der Einsatz dauert aktuell allerdings an, die Nachlöscharbeiten benötigen noch Zeit. Wahrscheinlich wird der Einsatz die Feuerwehr Recklinghausen bis in den späten Nachmittag hinein beschäftigen.

    Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand. Auch die im Innenfeld des Trabrennbahn grasende Schafsherde konnte ungestört weiter dort grasen und befand sich nicht in Gefahr.

    Die Feuerwehr war mit allen Löschzügen (Altstadt, Ost, Suderwich, Süd, Hochlar und der Feuer- und Rettungswache) sowie dem Rettungsdienst und circa 50 Einsatzkräften im Einsatz. Der Löschzug Speckhorn sicherte mit 12 Einsatzkräften für die Dauer des Einsatzes den Grundschutz für das weitere Stadtgebiet von der Feuer- und Rettungswache aus.

    Um 13.00 Uhr wurde der bereitgestellte Grundschutz zu einem Brandeinsatz in die Roonstraße alarmiert. Dort hatte glücklicherweise nur ein Heimrauchmelder ausgelöst, die Einsatzkräfte mussten dort nicht tätig werden.

    Zur Brandursache und Höhe des Sachschadens kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Die Polizei entscheidet über die Aufnahme einer Brandursachenermittlung und erteilt diesbezüglich weitere Aussagen.

    Aufgrund des Brandes kam es in der Anfangsphase des Einsatzes zu einer massiven Rausäule, welche allerdings durch Thermik und Windstärke, gerade nach oben zog. Eine Gefahr für die Anwohner kann ausgeschlossen werden, es kam lediglich zu einer leichten Geruchsbelästigung im näheren Umfeld.

    Während des Einsatzes kam es auf der Blitzkuhlenstraße zu leichten Verkehrsbehinderungen aufgrund der Bewegungen von Einsatzfahrzeugen und der benötigten Wasserversorgung zur Einsatzstelle.

    Auf der Webseite der Feuerwehr Recklinghausen veröffentlichen wir in den nächsten Tagen einen weiteren ausführlichen Einsatzbericht, inklusive Bildmaterial.

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  2. Poan

    Neueste Entwicklungen zur geplanten Lippesperrung in Marl, Kundgebung vor dem Kreistag Recklinghausen

    Mit einer Kundgebung vor dem Kreistag Recklinghausen soll auf die Forderungen der Kanuten aufmerksam gemacht werden. Der Termin ist der 27.11.2017 um 08:00 Uhr.

    Der Antrag auf Verschiebung der Abstimmung zum Landschaftsplan Lippe im Kreisausschuss des Kreises Recklinghausen hat keine Mehrheit bekommen, so dass weiterhin die Beschlussfassung für den Landschaftsplan auf den 27.11.2017 terminiert ist.
    Mit einem Schreiben wenden sich Kanuten an Kreistagsabgeordnete:
    Am 27.11. beschäftigt sich der Kreistag Recklinghausen mit der Beschlussfassung zum Landschaftsplan Lippe.

    Mit dem vorgelegten Landschaftsplan wird die Befahrung der Lippe auf zwei Abschnitten für einen Zeitraum von 8 Monaten vollständig untersagt und damit Kanusport im Kreis Recklinghausen erschwert bzw. unmöglich gemacht. Als Kanufahrer und als Bewohner im Kreis Recklinghausen möchten wir Sie auf folgendes hinweisen:

    Zwischen Flusskilometer 77,4 und 70,0 soll zukünftig eine Befahrung nur zwischen dem 15.07. und 15.11. eines Jahres erlaubt sein. Diese Regelung ist naturschutzfachlich unsinnig, da die Grenze zum Kreis Coesfeld in der Flussmitte verläuft und dort eine Befahrung ganzjährig zulässig ist. Es muss daher generell in Frage gestellt werden, ob die angestrebten Ziele des Befahrungsverbotes so überhaupt erreicht werden können. Aus diesem Grunde ist diese Regelung rechtlich fehlerhaft.

    Zwischen Flusskilometer 50,0 und 46,5 soll eine Befahrung über 4 Monate ebenfalls nur zwischen dem 15.07. und 15.11. eines Jahre zulässig sein. Aus Sicht des Kreises Recklinghausen soll eine Lösung darin liegen, dass Kanuten hier während der 8monatigen Sperrfrist zum benachbarten Kanal umtragen und dort das Schutzgebiet umfahren, bis sie wieder auf der Lippe paddeln dürfen. Unberücksichtigt bleibt, dass derzeit keine Einrichtungen vorhanden sind, Boote in den Kanal einzusetzen bzw. wieder auszusetzen. Zudem besteht durch die Umbauarbeiten an der Lippe für die nächsten 5 bis 7 Jahre keine Möglichkeit, im Bereich von Flusskilometer 46,5 wieder in die Lippe einsetzen zu können. Auch gibt es keinen Fußweg zwischen der Lippe und dem Kanal. Damit besteht ein faktisch ganzjähriges Befahrungsverbot, das in erster Linie die in Marl anliegenden Vereine betrifft und die Existenz einzelner Vereine in Frage stellt.

    Nur gemeinsame Gespräche unter Moderation der Staatskanzlei und des Umweltministeriums sind geeignet, wie in anderen Kreisen in NRW wie z.B. im Kreis Unna, eine Lösung zu finden, die auch den Interessen der erholungsuchenden Bevölkerung im Kreis Recklinghausen entspricht. Deshalb bitte wir Sie, sich dafür einzusetzen, dass die Beschlussfassung zum LP Lippe am 27.11.2017 ausgesetzt wird und moderierte Gespräche initiiert werden.

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